Chagall Fenster der Stephanskirche in Mainz

· Panorama, Fotografie · ⏱️ 5 min

Chagall-Fenster im Chor

Die Fenster der Stephanskirche wurden von Marc Chagall gestaltet und prägen den gesamten Raum. Das tiefe Blau und die warmen Farbtöne fangen das Licht auf eine Weise ein, die sofort eine besondere Ruhe entstehen lässt. Beim Betreten der Kirche verändert sich die Wahrnehmung fast unmerklich, doch sehr deutlich. Farbe, Licht und Stille verbinden sich zu einem Moment, der lange nachwirkt.

Chagall begann in der zweiten Hälfte der 1970er Jahre damit, für die Stephanskirche Fenster zu entwerfen, damals bereits fast neunzig Jahre alt. Das erste Fenster wurde 1978 eingebaut und war ursprünglich als einzelnes Werk gedacht. Doch er arbeitete weiter. Bis zu seinem Tod 1985 schuf Chagall insgesamt neun Fenster für den vorderen Teil der Kirche. Chagall entwarf die Glasgemälde und führte auch die Schwarzlotmalerei eigenhändig aus. Seine Arbeit verstand er als Zeichen der jüdisch-deutschen Aussöhnung. Nach seinem Tod wurde die Arbeit an den weiteren Fenstern in St. Stephan von Charles Marq fortgesetzt.

Das tiefe Blau, das seine Arbeiten auszeichnet, verändert den ganzen Raum. Das Licht wird weicher, die Farben wirken fast schwebend, und die Kirche bekommt eine Ruhe, die man sofort spürt.

Pfarrei St. Stephan, Mainz


360°-Ansicht aller Fenster, 1/40s f/2 ISO 640/29°


1/50s f/3,5 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=32mm/48mm


1/25s f/4 ISO 400/27° 16-50mm f/2,8 VR f=22mm/33mm


1/20s f/2,8 ISO 250/25° 16-50mm f/2,8 VR f=38mm/57mm


1/30s f/2,8 ISO 250/25° 16-50mm f/2,8 VR f=31mm/46mm


1/30s f/4,5 ISO 400/27° f=13mm


1/25s f/4 ISO 250/25° 16-50mm f/2,8 VR f=30mm/45mm


1/13s f/3,5 ISO 400/27° 16-50mm f/2,8 VR f=41mm/61mm


1/40s f/3,2 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=50mm/75mm


1/50s f/3,5 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=50mm/75mm


Interaktives Panorama Chagall Fenster der Stephanskirche 1


1/50s f/2 ISO 200/24° f=7,5mm


Interaktives Panorama Chagall Fenster der Stephanskirche 2


1/50s f/2 ISO 250/25° f=7,5mm



Klais-Orgel im St Stephan, Klang trifft Licht

Die heutige Orgel der Stephanskirche wurde von der Werkstatt Klais aus Bonn gebaut und im Jahr 2013 eingeweiht. Sie entstand nach einem Wettbewerb, bei dem der Entwurf von Klais überzeugte, weil er sich bewusst an der Architektur und am Licht der Kirche orientiert. Die metallischen Flächen der Orgel nehmen die Farben der Chagall Fenster auf und spiegeln sie im Raum wider.

Das Instrument besitzt drei Manuale und Pedal sowie 47 Register und wurde so konzipiert, dass es den weiten Kirchenraum mühelos füllt. Die schlanke Bauweise lässt die Orgel fast wie eine Skulptur wirken, die sich nach oben öffnet und den Raum nicht dominiert, sondern begleitet.


Hier wurde eine längere Belichtungszeit mit niedrigem ISO verwendet, aber die Bildstabilisierung konnte das nicht ganz ausgleichen.

0,3s f/3,5 ISO 400/27° 16-50mm f/2,8 VR f=24mm/36mm


0,4s f/2,8 ISO 250/25° 16-50mm f/2,8 VR f=20mm/30mm



Innenraum der Stephanskirche

1/5s f/2,8 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/30s f/2,8 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=50mm/75mm


0,3s f/3,5 ISO 1000/31° 16-50mm f/2,8 VR f=26mm/39mm


1/25s f/2,8 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/25s f/2,8 ISO 800/30° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/50s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


1/8s f/3,5 ISO 1000/31° 16-50mm f/2,8 VR f=28mm/42mm


1/13s f/3,5 ISO 1000/31° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/15s f/3,5 ISO 1000/31° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/5s f/3,5 ISO 400/27° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm


1/25s f/4 ISO 1000/31° 16-50mm f/2,8 VR f=16mm/24mm



Kreuzgang der Stephanskirche

Der Kreuzgang der Stephanskirche gehört zu den spätgotischen Anlagen der Stadt und wurde im Jahr 1499 vollendet. Er entstand rund eine Generation nach dem Bau der Kirche und wurde von den Stiftsherren in Auftrag gegeben, die damit einen geschützten, ruhigen Bereich an der Südseite der Kirche schufen.

Die Anlage zeigt bis heute viele Spuren ihrer langen Geschichte. An den Wänden stehen zahlreiche Grabplatten, von denen die älteste aus dem Jahr 1048 stammt. Sie wurden im 19. Jahrhundert aus der Kirche hierher gebracht, um sie besser zu erhalten.

Auch der Kapitelsaal gehört zu diesem Ensemble. Seine Mittelsäule wurde bereits um das Jahr 780 geschaffen und später als Abgabe an das Stift übergeben, bevor sie hier ihren Platz fand.

Der Kreuzgang wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach beschädigt, unter anderem durch die Explosion eines Pulverturms im Jahr 1857 und später im Zweiten Weltkrieg. Zwischen 1968 und 1971 wurde er sorgfältig wiederhergestellt.

Heute wirkt der Innenhof trotz seiner Geschichte leicht und offen. Wer dort entlanggeht, spürt die Ruhe des Ortes und die vielen Schichten der Vergangenheit, die sich in den Mauern gesammelt haben.


1/40s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


1/60s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


1/50s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


Kreuzgang-Ecken

1/40s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


Kreuzgang-Eckpanorama




1/40s f/5,6 ISO 640/29° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


1/40s f/5,6 ISO 2000/34° f=7,5mm


Interaktives Panorama Kreuzgang 1 360x180


1/50s f/2 ISO 100/21° f=7,5mm



Interaktives Panorama Kreuzgang 2 360x180


1/50s f/2 ISO 100/21° f=7,5mm



Außenansicht

1/160s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


1/100s f/5,6 ISO 100/21° f=7,5mm


Mercator-Projektionen von:


📍 Google Maps